Marienburg (sb). Polen will die Villa Neuerburg in der Lindenallee 7, in der das polnische Generalkonsulat untergebracht ist, verkaufen. Dies bestätigte Hanns Schaefer, der Ehrenvorsitzende des KölnerHaus- und Grundbesitzervereins. Er habe bei einem Empfang im Konsulat von den Absichten erfahren.
"Ich bedauere die Entscheidung und halte sie für falsch", kommentierte er den Plan. Dem Vernehmen nach sind es Kostengründe, die die Polenzum Verkauf bewegen. Die Zahl der Mitarbeiter im Konsulat wurde schon deutlich reduziert, von 38 auf 20. Wann der Umzug stattfinden soll, ist noch unklar, wahrscheinlich aber noch in diesem Jahr. Es gilt allerdings als sicher, dass das Konsulat in Köln bleiben wird. Die Auslandsvertretung ist für Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland zuständig. Die denkmalgeschützte Villa wurde 1925 für den Kölner Tabakfabrikanten Heinrich Neuerburg erbaut.


