Mülheim (bt). Von Köln nach Rom zu reisen ist in der heutigen Zeit kein nennenswertes Event. Anders ist das bei Silvio Cisamolo. Er hat sich vorgenommen, mit seiner schönen roten Vespa (ausgestattet unter anderem mit Navigationsgerät, Tempomat und hohem Sicherheitsstandard) nach Rom zu fahren.
Los geht es Anfang Juli. Angefangen in Köln, über
Österreich und die Alpen weiter nach Venedig, Ravenna, Rimini,
Gubbio und schließlich Rom. Geplant sind für die Hinreise
sechs Tage. "Es war schon immer mein Traum, ohne Autobahn auf
einer Vespa durchs Land zu fahren, einfach nur zu geniessen und
viele Freunde zu treffen", erklärte der gebürtige
Italiener, der bereits seit einigen Jahren in der Bruder-Klaus
Siedlung lebt. Geboren wurde die Idee 2005, als er eine Gruppe
junger Leute unterstützte, die für den Weltjugendtag mit
ihren Vespas von Italien nach Köln reisten.
"Für mich bedeutet dieses Projekt auch ein Beitrag zur
deutsch-italienischen Freundschaft zum Beispiel mit der
Partnerschaft zwischen dem Kölner-, und dem Vespaclub aus
Rom", fügte er hinzu. Von unterwegs wird er täglich
einen Reisbericht über das WDR Funkhaus Europa und über
Radio Colonia, das Programm des WDR auf italienisch, senden. Auch
für den KWS hat er sich vorgenommen, exklusiv von seiner
insgesamt circa 3.400 Kilometer langen Reise zu berichten.


