Merkenich (hub). Der Fanfarenzug "Merkenicher Musketiere" hat zum neunten Mal sein Musikfest gefeiert. Bei einer angenehmen familiären Stimmung unterhielt unter anderem der Sänger Thomas Wirtz, der bereits im sechsten Jahr in Folge beim Musikfest auftrat, die Besucher.
Weitere Gäste waren der Wupper Musikcorps aus Wuppertal,
der Musikzug der ersten Beckendorfer Tataren sowie die Gruppe
"Sechs Kölsch". Die Musketiere sind aus einer Laune
heraus aus zwei Veedelsvereinen entstanden und haben sich von
Anfang an am Merkenicher Karnevalszug beteiligt. Darüber
hinaus sind sie seit 20 Jahren Teilnehmer am Kölner
Rosenmontagszug. "Seit fünf Jahren haben wir die Ehre,
als erste Kapelle vor den Blauen Funken zu marschieren", so
Musketier Jürgen Jaehne. Sei es bei St.-Martin-Zügen oder
anderen Aktivitäten, die Musketiere gehören als fester
Bestandteil dazu. Als das Pfarrheim privatisiert
wurde, fiel die Möglichkeit weg, Karnevalssitzung zu
veranstalten. Zu diesem Zeitpunkt übernahm Josef Pilgram den
alten Hof an der Merkenicher Hauptstraße und baute in
Eigenregie den alten Kuhstall um. Die Musketiere erkundigten sich,
ob sie dort Veranstaltungen durchführen könnten, und so
wurde das Musikfest geboren. Obwohl die Musketiere drei neue junge
Mitglieder gewonnen haben, besteht ein Problem im Nachwuchsbereich.
Wer Interesse hat, mitzuwirken, kann mittwochs um 19.30 Uhr zu den
Proben bei Pilgram's (Merkenicher Hauptstraße 222 kommen.
Nächstes Jahr begeht der Fanfarenzug sein 35-jähriges
Jubiläum, das ebenfalls im Hof bei Pilgram's gefeiert
werden soll.


