Lövenich (cd). Der Nachwuchs aus den Pfarreien St. Jakobus und St. Severin nahm die Zuschauer im Pfarrheim von St. Jakobus bei ihrem Singspiel "Die Seefahrt nach Rio" mit auf "hohe See".
Die szenische Kantate von Heinz Geese nach Texten von James
Krüss handelt von einer Gruppe Kindern, die allein Zuhause
sind. Kurzerhand räumen sie das Wohnzimmer um und bauen
sich darin ein Schiff, mit dem sie Kraft ihrer Fantasie in See
stechen - ihr Ziel: Rio in Brasilien. "Sie lernen dabei aus
eigener Hand, wie das Leben auf einem Schiff funktioniert und was
auf hoher See so alles passieren kann", berichtete Werner
Quicker, der gemeinsam mit Angelika Grimm das Projekt leitete.
Hauptsächlich betreut Werner Quicker einen Kinderchor in der
Lövenicher Pfarrei St. Severin. Für das Projekt tat er
sich mit der Gruppe aus Widdersdorf zusammen und probte
ein halbes Jahr lang. "Dabei klappte vor allem die
Zusammenarbeit mit Angelika Grimm sehr gut, da sie in Widdersdorf
im Kindergarten arbeitet und daher einen guten Draht zu den
Widdersdorfer Kindern hatte,während ich durch den
regelmäßigen Kontakt im Chor die Lövenicher im Griff
hatte", fasste Werner Quicker zusammen. Die Musik des
Stücks, die ursprünglich für ein Big-Band-Orchester
geschrieben wurde, lief bei der Aufführung als
"Playback". Werner Quicker hatte die einzelnen
Instrumente eigenhändig nachgespielt und aufgenommen.
"Eine Band ist natürlich schön, aber das wäre
in diesem Rahmen ein zu großer Aufwand gewesen",
erklärte Werner Quicker. Die Kinder, größtenteils im
Grundschulalter, zeigten dann während der Vorstellung, dass
die Proben nicht umsonst "Ein paar lernen bei mir Flöte
und sind daher schon vorgebildet. Natürlich sind nicht alle
auf dem gleichen Niveau, aber ich denke, dass alle eine ordentliche
Leistung gezeigt haben."


