Esch. Schon im Grundschulalter die Begeisterung für Technik und Naturwissenschaften zu wecken - das ist das Ziel des Projekts "TuWaS!". Denn Schüler, die bereits früh Interesse für diese Themen entwickeln können, sind später offener für technisch geprägte Ausbildungsberufe oder ingenieurwissenschaftliche Studiengänge.
Daher unterstützen die IHK Köln und die IHK
Bonn/Rhein-Sieg in Kooperation mit der Freien
Universität Berlin das Projekt "TuWaS!". In Esch ist
nun mit der Gemeinschaftsgrundschule Martinusstraße
Konrad-Adenauer-Schule dank der finanziellen Unterstützung
durch Ineos in Köln eine weitere
"TuWaS!"-Kooperation gestartet. Ineos fördert die
technisch-naturwissenschaftliche Bildung von Kindern damit nun mehr
an zehn Grundschulen. Um das Projekt kostenfrei anbieten zu
können, bedarf es der finanziellen Unterstützung durch
Unternehmen oder andere wirtschaftsnahe Sponsoren. Es kostet pro
Schuljahr und Schule rund 2.000 Euro. Diesen Betrag können
sich auch mehrere kleinere Unternehmen teilen. Bislang wurden in
den Bezirken der IHK Köln und der IHK Bonn/Rhein-Sieg mehr als
50 "TuWaS!"-Partnerschaften zwischen Grundschulen und
Unternehmen vereinbart, zehn Partnerschaften davon hält Ineos
in Köln. Ingesamt unterstützt die Wirtschaft der Region
Köln/Bonn dieses Projekt an Grundschulen
bislang mit mehr als 140.000 Euro. "Mit Ineos haben wir einen
sehr starken und verlässlichen Partner für
"TuWaS!" gefunden. Die nun zehnte Schulpartnerschaft
zeigt eindrucksvoll, wie wichtig dem Unternehmen die
frühzeitige Förderung der Bildung unserer Kinder
ist", lobte IHK-Präsident Paul Bauwens-Adenauer das
außergewöhnliche Engagement des Unternehmens." Wir
engagieren uns in großem Umfang für die Bildung von
Kindern bereits im Grundschulalter. Als globales, in Köln
verwurzeltes Chemieunternehmen ist es uns wichtig, frühzeitig
die Neugierde und Begeisterung von Kindern für
naturwissenschaftliche Phänomene zu wecken",
begründen Dr. Patrick Giefers und Dr. Axel Göhrt, beide
Geschäftsführer der Ineos Köln GmbH, die Motivation
ihres Unternehmens. "Mit TuWaS! haben wir dafür genau das
richtige Projekt gefunden, da es sich an Jungs und Mädchen
richtet und die Lehrkräfte schult. Damit schaffen wir eine
zukunftsgerichtete und langfristige Partnerschaft zwischen Schule
und Industrie."Nach Einschätzung der stellvertretenden
Schulleiterin Maria-Elisabeth Meinrad stimmt das Konzept: "Wir
möchten den Sachunterricht interessanter gestalten. Die Kinder
sollen selbst fühlen, riechen, beobachten, erfahren. Nur durch
deren selbständiges Experimentieren können wir sie
für naturwissenschaftliche und technische Themen begeistern.
Nach den sehr praktisch orientierten Lehrerfortbildungen sind wir
überzeugt, dass die Kinder mit großer Begeisterung bei
"TuWaS!" mitmachen." Interessierte Unternehmen im
Bezirk der IHK Köln können bei Sylvia
Hüls unter Telefon 0221/ 1640658 und per E-Mail an
gbfw.huels@koeln.ihk.de weitere
Informationen erhalten.


