Soziale Verantwortung übernehmen

Kenia-Hilfe-Köln e.V. unterstützt Bildungsprojekte in Afrika

Köln (ha). Afrika steht nicht nur für Krieg, Hunger und Korruption. Eine permanente Geste der Menschlichkeit demonstrieren seit fünf Jahren die Mitglieder der Kenia-Hilfe- Köln e.V. . "Wir versuchen, den Leuten vor Ort zu helfen, indem wir Bildungsprojekte unterstützen und dringend benötigte Medikamente zur Verfügung stellen. 

Außer den Arzneimitteln können dies Schulmaterialien, Spielzeuge für die Pause aber auch neue Schulbänke sein", erläutert Patric Scasny die Anliegen des Vereins. Das Engagement der rund 40 Mitglieder geht weiter. Neben Mobiliar und Medikamenten wurden in den vergangenen Jahren zudem sanitäre Anlagen eingerichtet, Brunnen gebaut oder die Besoldung von Lehrern vor Ort übernommen. Auch die Ausbildungskosten für Lehrlinge, beispielsweise im Schneiderhandwerk, konnten vereinzelt finanziert werden. Darüber hinaus wird ein monatliches Lebensmittelpaket geschnürt. Aktuell stehen bei den Förderern die Mwazaro Nursery School sowie die Bodoi Nursery School im Fokus der Aktivitäten. Rund 360 Kinder profitieren von den Sach- und Geldspenden aus Köln. "Ich weiß, dass ich die Welt nicht verändern kann. Aber ich versuche mein Bestes, um anderen Menschen zu helfen. Schließlich fußt das Lebensumfeld vieler Afrikaner auf der Ausbeutung durch die Kolonialherren in den vergangenen Jahrhunderten. Für mich ist es wichtig, hier soziale Verantwortung zu übernehmen", sagt Scasny, der neben seiner Unternehmenstätigkeit in der Textilbranche noch Zeit für das Engagement im Verein findet. Auch Hans Assmuth setzt sich für die humanen Ziele von Kenia-Hilfe-Köln ein. Der IT-Fachmann aus Bergisch Gladbach möchte das Plus an Zeit seit seiner Pensionierung sinnvoll nutzen. "Mir war wichtig, dass ich einen gemeinnützigen Verein finde, bei dem alles nachvollziehbar ist. Ich wollte mich auf nichts einlassen, dass in irgendeiner Weise undurchschaubar ist", erklärt Assmuth. In Zukunft möchte sich der Rentner in der Öffentlichkeitsarbeit des Vereins betätigen und die Institution bekannter machen. Dies sollte bei der Realisierung der kommenden Projekte hilfreich sein. Denn unter anderem planen die Ehrenamtler den Neubau eines Vorschulkindergartens an der Nordküste Kenias, indem sich rund 150 kleine Besucher wohlfühlen sollen.

Informationen/Kontakt:

Kenia-
Hilfe-Köln e.V., Sternengasse
3, 50676 Köln, Telefon: 0162-7692822, E-Mail: keniahilfekoeln@
netcologne.de, Internet:
www.keniahilfe-koeln.de

Letzte Änderung: Mittwoch, 11.07.2012 14:13 Uhr

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