Rodenkirchen (mp). Das neue Zirkusprogramm, das die "EMAlinos" von der Ernst-Moritz-Arndt-Grundschule auf die Bühne brachten, basierte vor allem auf professionellem Training.
In der von Grund auf sanierten Turnhalle mit neu eingebauten Tageslichtfenstern präsentierten die Dritt- und Viertklässler der inklusiven Grundschule ein tolles Programm, das den Heinzelmännchen von Köln gewidmet war. Die Nachwuchsartisten hatten - unter Anleitung erfahrener Zirkuspädagogen aus dem Lehrerkollegium und dem Ganztagsteam - akrobatische und darstellerische Höchstleistungen einstudiert. Die frischgebackenen Zirkuspädagogen wurden dazu selbst am "Zirkus- und Artistik- Zentrum Köln" (ZAK) ein gutesJahr lang ausgebildet. Die Zirkusarbeit wurde vom Träger des Offenen Ganztags an der "EMA", dem "Verein Perspektive Bildung e.V." organisiert. Schulleiterin Hildegard Höhfeld-Kalter und das Orga-Team um Kerstin Hoener, Simone Schreier, Marion Limberger und Hildegard Schürmann freuten sich besonders darüber, dass jedes Kind - unabhängig von eventuellen Handicaps - einen festen Platz im Ensemble fand und sich selbstbewusst präsentieren konnte. In der Zirkus-Gala wurden die besten Heinzelmännchen gesucht, die hier den Namen "Pänzelmännchen" erhielten. Beim Casting stellte sich dann aber heraus, dass es gar kein bestes Pänzelmännchen gab, sondern alle zusammen die Besten waren. Musikalisch untermalte der für die Tontechnik zuständige Mathias Drösemeier die Aufführung mit einem bunten Potpourri aus Evergreens, die sowohl das junge Publikum als auch die Eltern begeisterten. In rasanter und farbenprächtiger Spielweise erweckten die Kinder derweil auf der Bühne die einstigen, nützlichen "Helferlein" mit ihren Zipfelmützen zu neuem Leben und nahmen den Zimmerleuten, Bäckern, Metzgern, Küfern und dem Schneider die Arbeit ab, bis dessen Frau in ihrer Neugier bekanntlich zu weit ging.


