Weiden (pm). 19 Jahre lang leitete Ingrid Freihöfer
die Albert-Schweitzer-Schule, jetzt
ging sie in den wohlverdienten Ruhestand. Bevor sie sich aber
verabschiedete, überraschten
sie die Schüler mit einer
"Traum-Weltreise".
Nach einer kurzen Abschieds- und Dankesrede der vierten
Schuljahre startete die Tour in Griechenland, wo die Klasse 1c
einen flotten Sirtaki auf die Bühne brachte. Als Souvenir
erhielt Ingrid Freihöfer, die es sich inzwischen in einem
Liegestuhl bequem gemacht hatte, eine Flasche Olivenöl. Das
zweite Reiseziel war die afrikanische Savanne, die von der Klasse
2b mit selbstgebastelten Tier-Handpuppen bevölkert wurde.
Eine Flasche südafrikanischer Rotwein wanderte derweil zum
Andenken in Ingrid Freihöfers Koffer. Die Klasse 4b
entführte dann mit Popcorn und einem frechen Hip-Hop die
Schulleiterin und das Publikum nach New York. Die
Französisch-AG präsentierte dann ein französisches
Lied und überreichte der mittlerweile ganz entspannten
Weltreisenden Käse.
Das fünfte Etappenziel war Indien, das von der Klasse 1c durch
einen Bollywood-Tanz repräsentiert wurde. Ingrid
Freihöfer wurde dazu passend mit Reis und Curry bedacht. Mit
der Klasse 3b ging es im Anschluss nach England, wo die
Schüler ihre Sprachkenntnisse bewiesen. Eine
Geschenktüte von "The English Shop" mit Tee und
Keksen gab es als Wegzehrung. Mit der Percussion-Vorführung
der Klasse 1a kehrten die Weltreisenden nach Amerika zurück,
bevor dann ein italienischer Tanz sowie Biscotti und Pasta die
Mitbringsel der Klasse 3c waren. Im US-Staat New Jersey machte die
2a mit Ragtime Station, und die 3a brachte sogar die scheidende
Schulleiterin dazu, sich aus ihrem gemütlichen Liegestuhl zu
erheben und zum Klang selbstgebastelter afrikanischer Trommeln
kräftig mitzutanzen. Die letzte Station war Brasilien.
Dementsprechend heizte die 4a dem Publikum mit
südamerikanischen Rhythmen ein, und die Kinder sangen und
tanzten spontan mit. Vor dem gemeinsamen Schlusslied verabschiedete
sich das Kollegium mit "We are the world", und nicht nur
Ingrid Freihöfer musste von den Taschentüchern Gebrauch
machen, die vorher in weiser Voraussicht verteilt worden waren.


