Köln (ha). Eine Baustelle der Nord-Süd-Stadtbahn in Höhe des Kaufhofes sorgt für neuerliche Unruhe im Rahmen des Mammutprojektes. Bürger wundern sich über die stete Verengung des Überweges zwischen Hohe Straße und Cäcilienstraße.
In einer aktuellen Stellungnahme kritisiert der Verkehrsclub
Deutschland Kreisverband Köln die aktuelle Situation:
"Nachdem vor Monaten der Überweg durch Absperrbarken
eingeengt wurde, wurde nun die Breite des Überweges nochmals
eingeschränkt. Die Fläche, an der nun ein
Baustellencontainer steht, ist nicht mehr verfügbar. An dieser
Stelle wurde auch der Asphalt zwischen den Gleisen aufgerissen, so
dass in Zukunft kein Platz mehr für Fußgänger und
Radfahrer ist. Es gibt an der Baustelle keine Erklärungen und
Hinweise, wie lange die Menschen diese Einschränkung ertragen
sollen. Diese Situation ist nun der Gipfel der jahrelangen
Behinderungen und Belästigungen an dieser KVB-Baustelle",
so der Kreisverbandsprecher des Clubs, Roland Schüler.
"Der ursprünglich vier bis fünf Meter breite
Übergang musste auf knapp drei Meter verengt werden, um die
Oberflächenwiederherstellung im Rahmen des U-Bahn-Baus vor
Orte zu gewährleisten. Über diese Arbeiten sind die
Bürger informiert worden, allerdings ist dies schon eine Weile
her", sagte KVB-Mediensprecherin Gudrun Meyer auf Anfrage des
Kölner Wochenspiegels.
Neben der Gewährleistung des Übergangs für
Fußgänger oder Radfahrer müsse demnach auch Sorge
dafür getragen werden, dass der Auto- und Bahnverkehr
weiterhin fließen könne, so Meyer. Die derzeitige
Situation am Überweg bleibe noch bis zum Ende des Jahres
bestehen. Informationen über aktuelle Bauarbeiten der
Kölner Verkehrsbetriebe AG können auf der
Internetpräsenz www.kvb-koeln.de abgerufen werden. So
stehen zwischen dem 12. und 13. August neue Gleisarbeiten im
Bereich Heumarkt, stadteinwärts, an.


