Riehl (hub). Sieben Künstlerinnen und Künstler aus dem Stadtteil haben sich erstmals gemeinsam in einer Ausstellung präsentiert. In der Kreuzkapelle eröffnete die stellvertretende Bezirksbürgermeister Barbara Lorsbach die Vernissage mit dem Hinweis auf die Vielfältigkeit von naiv bis abstrakt, ob Skulpturen, Fotos oder Bildern.
Initiiert wurde die Werkschau von der freien Journalistin Anne
Krick. Sie war mit der Künstlerin Evelyn Ruhnke beim
Kaffeetrinken, als ihr Gespräch auf die Situation der
Künstler kam. Insbesondere finanzierbare Räumlichkeiten
seien ein Problem, so Krick. Sie fragte sich: "Warum
organisierst Du nicht mal eine Ausstellung in Riehl?" Die
angesprochenen Künstler sagten spontan zu. Auch bei Pfarrer
Uwe Rescheleit stieß sie auf offene Ohren, die Kreuzkapelle
als Ausstellungsort zur Verfügung zu stellen.
Auf der linken Seite präsentierten Peter Ruthardt und Ibo
Minssen Fotografien, auf der anderen Seite zeigte Jochen May seine
ersten großformatigen Malereien. Daneben stellte Evelyn Ruhnke
ihre Werke aus. Bei Thomas Eifler fühlte sich der Betrachter
wie in einem Souvenir-Shop. Seine Fotografien und Objekte wie
Schneekugeln beschäftigen sich mit den Domspitzen.
Im Altarraum stellte Claudia R. Picht ihre Objekt aus. Besondere
Aufmerksamkeit erfuhr ihre Engel-Plastik. In der Mitte der Kapelle
hatte John Bachem seine Skulpturen aufgebaut. Das Musik-Duo WE2,
bestehend aus Karl-Heinz Schwarzmann (Gitarre und Mundharmonika)
und Walter Eumann (Gitarre), sorgten für die musikalische
Untermalung der Vernissage.
Über 150 Gäste bei der Vernissage und zahlreiche Besucher
an den beiden Ausstellungstagen freute sich nicht nur die
Initiatorin Anne Krick, sondern auch die Künstlerinnen und
Künstler. "Das war wohl nicht die letzte
Ausstellung", so Krick zuversichtlich.


