Vingst (sf). Bereits zum neunten Mal wurde das von der Bürgervereinigung veranstaltete Vingster Bouleturnier auf der Boule Anlage an St. Theodor ausgetragen.
Nach über fünf Stunden Spielzeit standen die Sieger
schließlich fest: Fabian Goreth, Klaus Laue und Heinz Sieke
traten für das Bürgerzentrum Vingst an und gingen als
strahlende Gewinner vom Platz. Damit hat das Team aus der
Einrichtung "et sozi" in der Hesshofstrasse den Pokal
erfolgreich verteidigt. Nur eins von sechs Spielen hatten sie
verloren und waren damit erfolgreicher als alle anderen Teams.
Insgesamt acht Mannschaften zu je vier Personen haben um den von
dem Apotheker Robert Fredrixen gespendeten Wanderpokal gespielt.
"Leider waren es etwas weniger Teilnehmer als in den
vorherigen Jahren", stellt Joachim Sledzinski, Vorsitzender
der Bürgervereinigung Vingst fest.
Neben dem Bürgerzentrum sind unter anderem Chormitglieder
der Katholischen Kirchengemeinde St. Theodor, Mitglieder der
Evangelischen Kirchengemeinde und die Bürgervereinigung Vingst
mit je einer Mannschaft angetreten. "Es gibt einige Gruppen,
die uns schon seit Jahren die Treue halten", freut sich
Sledzinski. Auf dem Wanderpokal sind alle Gewinner der vergangenen
Turniere verewigt, doch viel Platz ist auf diesem nicht mehr:
"Noch zwei Jahre, dann ist der Sockel voll", sagt
Sledzinski.
Doch zunächst einmal freuen sich die Mitarbeiter vom "et
sozi", dass der Pokal in ihrer Einrichtung stehen bleiben
darf. Ein Erfolgsgeheimnis hat das Gewinner-Team jedoch keins:
"Es geht einfach nur darum, Spaß an der Freud zu
haben", meint Fabian Goreth. Überhaupt geht es beim
Boule-Turnier weniger um das Gewinnen, sondern viel mehr um die
Geselligkeit. "Alles wird hier sehr locker gesehen", sagt
Sledzinski.
Die Turniereinnahmen - alle Teilnehmer zahlen eine Startgebühr
- kommen dem Spielplatz An St. Theodor zugute und werden von der
Bürgervereinigung, die auch Spielplatzpate ist, dem Amt
für Kinder- und Jugendinteressen überreicht.


