Rath/Heumar (sf). Riesengroße Fußabdrücke, ganz frische Haare und Kratzspuren an den Bäumen - für den amerikanischen Professor Stadler besteht kein Zweifel: Er hat Spuren des Yeti im Königsforst entdeckt und zeigt den Kindern der Katholischen Grundschule Forststraße seine Fundstücke.
Doch unmittelbar nachdem der Professor mit den Kindern die verschiedenen Spuren analysiert hat, ist dieser auch schon wieder verschwunden. Wenig später taucht der Überlebenskünstler Rally Waldmann auf. Auch er hat davon gehört, dass sich im Königsforst ein zotteliges Vieh herumtreiben soll. Bei der Suche nach dem mysteriösen Ungetüm benötigt er jedoch Unterstützung: "Habt ihr Lust, den Yeti zu suchen und zu finden? Helft mal Rally!", fordert er die Grundschüler auf. Kurz darauf stattet er die Kinder mit GPS-Geräten aus und schon befinden sich die 22 Mädchen und Jungen, die an dem Offenen Ganztagsferienprogramm der Johanniter teilnehmen, auf einem großen Abenteuertrip. Aufgeteilt in mehrere Gruppen begeben sie sich mit den GPS-Geräten auf Spurensuche. Ein Pfeil zeigt ihnen auf dem GPS-Gerät stets an, in welche Richtung sie gehen müssen und wie weit sie von der nächsten Station entfernt sind. An mehreren Orten entdecken die Kinder Botschaften, die ihnen neue Hinweise auf den möglichen Aufenthaltsort vom Yeti geben. Gerade als sie eine weitere Botschaft lesen, hören sie hinter sich lautes Gebrüll und ein riesiges zotteliges Wesen erhebt sich nur wenige Meter von ihnen entfernt. Kurz darauf ist es wieder verschwunden, doch der Schrecken sitzt tief: "Ich habe Angst bekommen", rufen einige Kinder ihrer Betreuerin Sylvia Strehlau zu. Die Fachbereichsleiterin für die Schulbetreuung der Johanniter-Unfall Hilfe begleitet zusammen mit vier Kollegen die Kinder auf ihrer Wald-Expedition. Der Johanniter betreibt die offene Ganztagsbetreuung an der Grundschule Forststraße und hat für alle daheim gebliebenen Kinder auch das Ferienprogramm organisiert. Die Kinder wissen nicht, dass sie vor dem unheimlichen zotteligen Wesen keine Angst haben brauchen, da unter dem dicken Fell kein geringerer als Verwandlungskünstler und Eventmanager Oliver Fox, Geschäftsführer der auf moderne GPS-Events spezialisierten Firma Kölnzeit, steckt. Bevor er den Kindern einen gehörigen Schrecken einjagte und als Yeti im Wald auftauchte, schlüpfte er zunächst in die Rolle des amerikanischen Wissenschaftlers Professor Stadler und tauchte später als Rally Waldmann auf.



