Brennende Flüssiggasflaschen gefährdeten Einsatzkräfte

Klettenberg. Größte Vorsicht bei den Maßnahmen zur Brandbekämpfung war in der Nacht zum 13. August geboten, als in einer Kleingartensiedlung am Unteren Komarweg in Klettenberg mehrere Gartenlauben im Vollbrand standen. 

In diesen brennenden Gartenlauben waren insgesamt elf Flüssiggasflaschen direkt vom Feuer betroffen, bei zwei Gasflaschen hatte sich das ausströmende Gas entzündet. Um einen Zerknall der Gasbehälter zu vermeiden, wurden die betroffenen Flaschen mit Löschwasser gekühlt. Diese Maßnahme war für die eingesetzten Kräfte nicht ungefährlich. Lange Zeit konnten die erforderlichen Kühlmaßnahmen nur aus einer Deckung heraus erfolgen.

Gegen 23 Uhr wurde die Feuerwehr über ein Brandereignis im Bereich der Kleingartenanlage informiert. Die erstalarmierten Kräfte konnten bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle einen auffallend großen Feuerschein und eine entsprechend große Rauchentwicklung feststellen.

Damit sich der Brand nicht auf weitere Gartenlauben ausbreiten konnte, mussten weitere Kräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr zur Brandbekämpfung und zur Sicherstellung einer ausreichenden Löschwasserversorgung hinzualarmiert werden.

Mit dem Einsatz von 51 Einsatzkräften gelang es, die betroffenen Gasflaschen so lange zu kühlen, bis von ihnen keine Gefahr mehr ausging und das Brandereignis auf die bereits betroffenen Gebäude zu begrenzen. Zunächst war unklar, ob sich noch Personen in einzelnen vom Brand betroffenen Lauben aufhalten. Daher wurden parallel zu den Brandbekämpfungsmaßnahmen Einsatztrupps eingesetzt, welche die Aufgabe hatten, die brennenden Objekte zu durchsuchen. Glücklicherweise konnten auch nach intensiver Suche keine Personen gefunden werden.
Nach knapp vierstündiger Einsatzdauer konnte die Einsatzstelle an die Polizei, welche die Brandursache ermittelt, übergeben werden.

Eingesetzt waren Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr aus Lövenich und Worringen sowie von der Berufsfeuerwehr von den Wachen Lindenthal, Innenstadt, Ehrenfeld und Weidenpesch.

Letzte Änderung: Montag, 13.08.2012 09:43 Uhr

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