Clubmitglied sein ist toll

Promi-Patenschaften und elf neue Leseclubs an Schulen

Köln (sf). Nicht die Heinzelmännchen, sondern viele Menschen und Institutionen waren am Werk, um an der Gemeinschaftsgrundschule Heßhofstraße, auch Heinzelmännchenschule genannt, einen neuen Leseclub einzurichten.

Es ist einer von insgesamt zehn neuen Leseclubs, deren Eröffnung gefeiert wurde. "Wir sind hier an einem Ort, wo wir einen unserer ersten Clubs eingerichtet haben", stellte Oliver Gritz, Vorsitzender der Stiftung Ride for Reading, fest und erinnerte daran, dass der Leseclub in der Katholischen Grundschule einer der ersten seiner Art war. Hedwig Neven DuMont von der Aktion "wir helfen" war von dem Projekt so begeistert, dass sie sich spontan entschloss, für die Einrichtung weiterer Leseclubs einzutreten. Zusammen mit der Stiftung Lesen und mit der Unterstützung von "wir helfen" hat sich Ride for Reading für die Verbreitung der Leseclubs, insbesondere in sozialen Brennpunkten, eingesetzt. "Die Fähigkeit, gut lesen zu können ist der Schlüssel, um gute Bildung zu erlangen", betonte Gritz. Mit den Leseclubs möchten die Initiatoren des Projekts Kinder erreichen, die in ihrer Freizeit weniger oder gar nicht lesen. Spielerisch und ohne Leistungsdruck möchte man sie an das Lesen heranführen. In lockerer Atmosphäre werden von pädagogisch geschulten Mitarbeitern verschiedene Leseförderungsprogramme durchgeführt. In der KGS Heßhofstraße kommt das von der Stiftung Lesen entwickelte Konzept hervorragend an: "250 bis 260 Kinder gehen hier zur Schule und alle wollen in Leseclubs sein: Der Leseclub hat einen Stellenwert wie Fußball", berichtete Gritz. NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans beglückwünschte diejenigen, die sich mit ihrem Engagement für die elf neuen Leseclubs eingesetzt haben und betonte, wie wichtig es ist, mit frühzeitigem Lesen sein Wissen zu erweitern und den Lernerfolg von Kindern möglichst früh zu fördern. Alle Leseclubs werden von Paten unterstützt, die regelmäßig in die Schulen gehen, um gemeinsam mit den Schülern in die Welt der Literatur einzutauchen. Die Patenschaften wurden sowohl von verschiedenen Unternehmen als auch von zahlreichen Prominenten übernommen. Sie übernehmen nicht nur die Aufgabe des Lesepaten, sondern berichten den Schülern auch von ihrem eigenen Werdegang, um zu zeigen, wie man sein Leben erfolgreich gestalten kann. Die prominenten Paten sind: Stefan Knittle (Grundschule Kopernikusstraße Buchforst), Peter Brings (Grundschule OverbeckstraßeEhrenfeld), Shary Reeves (James-Krüss-Grundschule Ostheim), Matthias Scherz (Heinzelmännchen-Grundschule Vingst), Janus Fröhlich (Wilhelm-Leyendecker- Schule Ehrenfeld), Purple Schulz (Förderschule Zülpicher Straße Lindenthal), Peter Werner (Förderschule auf dem Sandberg Poll), Joey Kelly (Heinrich-Schieffer-Hauptschule Dellbrück), Joachim Krol (Realschule am Rhein Köln-Mitte), Stephan Brings (Geschwister Scholl-Realschule Ehrenfeld) und Bastian Kampmann.

Letzte Änderung: Donnerstag, 08.10.2015 17:12 Uhr

Zufrieden mit der Zustellung?

Köln. Uns ist wichtig, dass Sie zufrieden sind - darum freuen wir uns jederzeit über Ihre Hinweise und Anregungen zur Zustellung des KÖLNER WOCHENSPIEGEL. Ab sofort können Sie uns Ihr Feedback noch einfacher zukommen lassen... »

Alle Titel im Großraum Köln/Bonn

Lernen Sie die weiteren Anzeigenblätter im Großraum Köln/Bonn kennen. »