Millionen für den Hochwasserschutz

Evonik stellt sich auf Jahrhunderthochwasser ein

Von Montserrat Manke

Wesseling. Deutlicher kann man wohl kaum ein Zeichen für den Standort setzen: Über drei Millionen investiert die Evonik vor Ort in die Verbesserung des Hochwasserschutzes. Damit wird der Chemiegigant für eine Überflutung gerüstet sein, wie sie nur alle 500 Jahre vorkommt, so Werkssprecherin Dr. Antje Hansen am Freitag.

Die Bauarbeiten werden entlang des Bahndammes an der Linie 16 sowie der Böschung der Industriestraße (L300) sein - gut sichtbar für die Bevölkerung. Bis Ende November wird die L300 dadurch nur einspurig befahrbar sein, und wer dem Stau, den die Redaktion schon erleben durfte, entgehen will, sollte sich eine Ausweichstrecke ausdenken. An den Wochenenden jedoch sollen beide Spuren befahrbar sein.

Mit der Umsetzung des verbesserten Hochwasserschutzes werde ein weiteres wichtiges Investitionsvorhaben und Signal für die Zukunftsfähigkeit des Standorts Wesseling verwirklicht.

Die Stadt Köln hat in den zurückliegenden Jahren ihren Hochwasserschutz mit großem Aufwand verbessert und empfiehlt für Industrieanlagen einen Schutz, der noch über einem angenommenen 200-jährlichen Hochwasser liegt. Auf den Kölner Pegel bezogen entspricht das einer Höhe von 12,50 Metern.

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