Sehr geehrte Damen und Herren,
Über das Verhalten des Pastor Polders bin ich mehr als enttäuscht. Da fehlen mir wirklich die Worte! Die Aufforderung des Pastor Markus Polders, die Bank wieder entfernen zu lassen, kann ich wirklich nur als üblen Schildbürgerstreich bezeichnen.
Da ist jemand, persönlich bereit, dem Friedhof eine Bank zur Verfügung zur Stellen, und dazu noch kostenlos, und da wird diese Gute Tat mit Füssen getreten.
Letztendlich sehe ich das Aufstellen der Bank auf dem Friedhof als eine lobenswerte Geste für alle Trauernden, die auf dem Friedhof mal einen Augenblick innehalten wollen.
Viele, insbesondere ältere Menschen, freuen sich, wenn sie den Weg zum Friedhof zurückgelegt haben, dass sie sich einmal kurz setzen und neue Kräfte tanken können, bevor sie sich wieder auf den Heimweg machen.
Ich denke hier auch an die gerade vergangen Martinsumzüge. Da wird der heilige Martin dafür gelobt, dass er einen Teil seines Mantels selbstlos an einen Bedürftigen abgibt. Ein selbstloses Verhalten, wie es die Kirche bei den Gläubigen immer wieder gerne sehen würde.
Und da stiftet nun jemand selbstlos und auf eigene Kosten eine Bank für den Friedhof und erntet anstelle eines Dankeschön noch eine Absage an die Gutmütigkeit.
Ist denn die viel gepriesene Gutmütigkeit und Aufforderung zur Nächstenliebe in den Augen des Pastor Polders letztendlich nur leeres Geschwätz, oder entscheidet die Kirche nun schon, welche Gaben sie annimmt, und welche sie ablehnt?
Meiner Erachtens sollte die Kirche die gut gemeinte Tat mit größtem Dank annehmen und eine entsprechende Entschuldigung wäre hier ebenso angebracht.
Mit freundlichem Gruss
Hans Metzmacher
Wesseling
Hier gehts zum Artikel:



