Und plötzlich war er da!

Nikolaus bei den KBE-Freunden im Schienenbus

Von Detlev Junker

Wesseling. Solch eine Fahrtunterbrechung lässt sich der Bahnreisende doch gerne gefallen. Besonders dann, wenn der Bahnreisende ein Kind ist und voller Spannung auf den Mann mit weißen Bart und rotem Mantel guckt, der ächzend in den fast 60 Jahre alten Zug, einen gelb roten Schienenbus, klettert. 

Die Mitnahme von diesem besonderen Reisenden ist bei den Köln-Bonner Eisenbahnfreunden Tradition: Jedes Jahr lädt der Verein unter Vorsitz von Jean Riemann zur Nikolausfahrt ein.

Sechsmal hieß es für Lokführer David Dörper und seine Kollegen: Diesel starten, Bremsen los! Vollbesetzt mit Fahrgästen, zumeist Kinder in Begleitung von Eltern oder Großeltern setzte sich der Triebwagen in Bewegung.

Vom HGK-Museumsbahnhof am Westring ging es über Vochem nach Kendenich und zurück. Am Wesselinger Bahnhof wurde die Fahrt unterbrochen und der Nikolaus stieg zu. Mit seinem dickem Sack auf dem Rücken schlängelte er sich durch die Reihen und sprach zu den Kindern.

Dann wurde gemeinsam gesungen und schließlich gab es für jedes Kind noch einen Weckenmann. Nach einer rund einstündigen Fahrt hieß es dann Abschied nehmen vom Nikolaus.

Von den Kindern begeistert verabschiedet, kletterte er aus dem Zug und entschwand in der Dunkelheit.

 

Letzte Änderung: Dienstag, 07.12.2010 19:12 Uhr

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