Wesseling. Helle Zimmer, eine komfortable
Ausstattung und viel Platz: Am Dreifaltigkeits-Krankenhaus ist der
neue Anbau des Bettenhauses in einem Festakt eingeweiht worden.
Vor den geladenen Gästen sprach Dr. Johannes Güsgen,
Geschäftsführer des Trägers Maria Hilf NRW gGmbH,
von einem "weiteren Meilenstein in der Entwicklung unserer
Klinik". Rund sieben Monate hat die Fertigstellung des
sechsstöckigen Anbaus gedauert.
Die Investition von knapp vier Millionen Euro trägt das
Krankenhaus aus Eigenmitteln. Dafür sind auf vier Etagen 32
zusätzliche und hochmoderne Patientenzimmer entstanden:
Bodengleiche, behindertengerechte Duschen und selbst ein
Sonnenschutz vor den Fenstern gehören hier zum Angebot. Einige
Zimmer wurden außerdem speziell für Rollstuhlfahrer
konzipiert.
"Ins Krankenhaus zu müssen, ist für niemanden
erfreulich. Also wollen wir alles dafür tun, dass sich die
Patienten bei uns wohl fühlen", betonte Güsgen.
Davon konnten sich die Gäste der Einweihung selbst
überzeugen. Diakon Lars Gippert segnete die
Räumlichkeiten ein.
Bürgermeister Hans-Peter Haupt sprach von einer
"stetigen, beeindruckenden Weiterentwicklung" der Klinik,
Vizelandrat Willy Harren betonte die "überregionale
Bedeutung des Dreifaltigkeits-Krankenhauses als eine wichtige
Stütze der Krankenversorgung".
Die Zahl der Behandlungsfälle hat sich im Wesselinger
Krankenhaus durch medizinische Spezialisierungen seit 2005 fast
verdoppelt. Zum einen wurde das Darmzentrum Rhein-Erft
gegründet und von der Deutschen Krebsgesellschaft
zertifiziert, zum anderen wurden die Plastische Chirurgie um die
"Handchirurgie" und die Innere Medizin um die
"Gastroenterologie" erweitert. Ingesamt verfügt die
Klinik über 168 Planbetten, die durch die neuen
Räumlichkeiten auf 108 statt wie bisher auf 76 Zimmer verteilt
werden können.
Und die Modernisierung des Dreifaltigkeits-Krankenhauses Wesseling
geht weiter: Im Frühjahr sollen u.a. die Ambulanz umgebaut und
Renovierungsarbeiten im älteren Teil des Bettenhauses
durchgeführt werden.



















