Altenberg/Urfeld. Auf dem Plan stand eine "Kaffeefahrt mit Bildungsanspruch" und das wollten sich auf Einladung des Urfelder Ortsausschusses 120 rüstige Männer und Frauen nicht entgehen lassen und besichtigten den Altenberger Dom.
Pech für die Ausflügler: Auf der A3 war ein Unfall passiert, und dadurch kamen die drei Busse zu spät für das Orgelkonzert im Dom an und dort wurde schon eine grüne Hochzeit gefeiert. Egal, umso mehr waren alle von der Führung rund um den Dom begeistert, bei der die Hintergründe des Baus erklärt wurden.
Die Herren von Berg ließen den Dom erbauen, um in ihm eine angemessenes Grab zu erhalten. Im angebauten Kloster lebten Zisterzienser, die sich den strengen Regeln des heiligen Benedikt verpflichtet fühlten. Sogar eine Verbindung zum Wesselinger Krankenhaus und den dort arbeitenden Schwester "unser armen Dienstmägde Jesu Christi" wurde aufgezeigt.
Diese und viele weitere Informationen konnten von den Senioren mit nach Hause genommen werden. Auch der immer noch vorhandene Märchenwald, den viele noch aus Kindertagen kannten wurde wieder gefunden. Zeigte sich doch, dass in der Nähe eines Klosters die Zeit noch nicht so schnell alles verändert.
Nach soviel Bildung ging es durch das schöne Bergische Land zum Kaffeetrinken in einen typischen bergischen Gasthof mit einem Original als Gastwirt. Wurde der Kuchen von allen gelobt, waren diejenigen diesmal im Vorteil, die sich Schnittchen bestellt hatten, denn die Wurst für das Brot war vom Gastwirt selbst gemacht und schmeckte hervorragend.
Der Abschluss des Tages wurde wieder in der Urfelder Halle mit
Abendbrot und Musik der "schnellen Eingreiftruppe" der
Musikfreunde Urfeld gefeiert. Der Höhepunkt des Abends aber
war das eingelöste Versprechen von Senior Willy Kuth, der
einige Lieder auf dem Schifferklavier zum Besten gab.










