Von Detlev Junker
Wesseling. "Wesselinger für Wesseling" unter diesem Motto feierte die Stadt ihre Bürgerinnen und Bürger und sich selbst beim 11. Stadtfest. Die Attraktionen rund um das Rathaus ließen Tausende von Besuchern in die Stadt kommen. Sie pilgerten an den dicht an dicht aufgebauten Ständen vorbei und genossen das vielfältige Angebot.
Reibekuchen von der Feuerwehr, Cocktails von den Happy Dancers oder kühle Getränke bei der Wesselinger Prinzengarde gehörten ebenso dazu wie vielfältige Informationen und spannende Schauvorführungen der Vereine.
Aber auch Schulen und Kindergärten, Verbände und viele heimische Geschäftsleute zeigten sich und ihr Angebot. Wer wollte, konnte bei Kaffee und Kuchen im Dachgeschoss des Rathauses das bunte Treiben von oben betrachten.
Auch die drei Bühnen waren Publikumsmagnete. Insbesondere der Sporttalk zog viele Interessante an. Der bekannte Moderator Thomas Kalus sprach unter anderem mit Fußballweltmeister Bernd Cullmann, Judo Vizeweltmeister Andreas Tölzer und der Olympiasiegerin Ulrike Nasse-Meyfarth. Auch Michael Führ, Vorsitzender des TuS Wesseling wurde interviewt.
Sein Verein, der in diesem Jahr das 100jährige Jubiläum feiert, hatte große Bereiche der Bonnstraße in eine "Sportallee" verwandelt und lud zum Mitmachen bei Ballspielen und Balancieren ein. Auf der anderen Seite des Rathauses, auf dem Alfons Müller-Platz, war die Scocceranlage aufgebaut. Hier fanden spannende Fußballspiele statt.
Angesichts der Besuchermassen, die durch die Stadt zogen, war Bürgermeister Hans-Peter Haupt sehr zufrieden mit dem Verlauf des Stadtfestes. "Alles passt", freute sich das Stadtoberhaupt. "So ein gelungenes Fest ist nur möglich, weil alle mitmachen. Ich bin stolz auf die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt und bedanke mich allen, die dies möglich gemacht haben", lobte Haupt auch das Engagement der Sponsoren und der vielen ehrenamtlich Tätigen.
Auch viele Geschäfte und die Verkaufshalle von Lichtblick hatten ihre Pforten geöffnet und luden zum Bummeln ein.
Gleichzeitig mit dem Stadtfest fand im Rheinpark die 17. Wessinale statt. Rund 50 Künstler und Künstlerinnen präsentierten in einer bunten Zeltstadt ihre Werke. "Kunst erleben - Kunst kaufen - Kunst genießen" unter diesem Motto bummelten die Gäste an den Bilder, Handwerksartikeln und sonstigen Kunstwerken vorbei.
Angefangen hatte das Stadtfest bereits am Vorabend. An Rheinkilometer 669 hatte die Stadt zum Freiluftkonzert eingeladen. Nach dem schwungvollen Auftakt durch die Funkenartillerie Wesseling sorgte die Bonn/Wesselinger Formation "H2osen" als Tote Hosen Coverband für Stimmung auf den Rheinwiesen.
Die Ladyrockband "Cherry Bombs" sowie die Band "Glamstones" sorgten dann anschließend dafür, dass der kühle Wind als Abkühlung für die heißen Gemüter gerne gespürt wurde. Erst nach mehreren Zugaben konnten die Glamstones die Instrumente aus der Hand legen und das Musikspektakel am nächtlichen Rhein beenden.
Willi Simons war, trotz insgesamt weniger Besucher als in den Vorjahren, mit dem Rock am Rhein zufrieden. "Et hät noch immer joot jejange", so der Konzertorganisator

















