Buchheim (bt). Der Verein Traditionelle Asiatische Kampfkünste (TAK) eröffnete an der Arnsbergstraße seine Akademie für Kampfkunst und Kampfkunstpädagogik. Die Initiative fand helles Interesse bei Oberbürgermeister Jürgen Roters.
Trainer Ramazan Saglam, Vereinsvorsitzender Oktay Akin und die
katholische Krankenhausseelsorgerin Dorothee Schuld freuten sich
über sein waches Interesse gegen den Gewaltfundamentalismus in
Köln. Ein neuer Boxring in dem ehemaligen Teppichlager
und der jetzt aufwändig gestalteten Trainingshalle wurde bei
dieser Gelegenheit der Öffentlichkeit vorgestellt und damit
die vereinseigene Kampfkunstarena eingeweiht.
"Wir wollen Kinder und Jugendliche für und in der
Gesellschaft stärken. Dafür müssen wir sie in
den Mittelpunkt stellen und gemeinsam mit ihnen ihre Ziele
erreichen. Ihnen wird vermittelt, respektvoll und positiv mit
anderen umzugehen. Dabei setzen wir auf Disziplin und Freude am
Sport", erläuterte der langjährige Vorsitzende des
Vereins Oktay Akin. "Die Jugendlichen haben die
gesellschaftlichen Spielregeln oft verlernt. Wir möchten mit
der TAK-Akademie nicht nur einen sportlichen, sondern auch einen
gemeinnützigen Beitrag zu einem Miteinander bringen",
fügte Cheftrainer Ramazan Saglam hinzu. "Wir brauchen
dringend mehr Multiplikatoren für unsere Zielgruppen.
Außerdem wollen wir ein Gütesiegel 'Sauberer
Kampfsport' erarbeiten und als erstes an uns selbst
anwenden" ergänzte die ehrenamtliche
Freiwilligenmanagerin des Vereins Dorothee Schuld.


